An der Matratze infiziert
Studie belegt, dass unreine Klinikmatratzen ein erhebliches Infektionsrisiko bergen.
In einem aktuellen Aufsatz * weisen Mitarbeiter des Amtes für Gesundheit in Frankfurt/M. darauf hin, dass nicht korrekt aufbereitete Betten ein nicht zu vernachlässigendes Infektionsrisiko für Patienten darstellen. Es werden nicht nur Keimbelastungen auf Betten beschrieben, es konnten auch Betten als Übertragungsreservoir bei Ausbrüchen von Krankenhausinfektionen nachgewiesen werden.
Vor diesem Hintergrund wurde in den Kliniken in Frankfurt/M. 2009 überprüft, inwieweit die Anforderungen der Hygiene an die Bettenaufbereitung eingehalten werden. Dabei wurden alle 17 Krankenhäuser in Frankfurt/M. von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes begangen.Ein wichtiges Ergebnis: Zwar haben alle Häuser wisch- und desinfizierbare Matratzenüberzüge. Häufig wurden jedoch Defekte bei den Matratzenüberzügen bzw. deren Verschlüssen gefunden, zahlreiche Matratzen waren deswegen unter den Überzügen kontaminiert!
Abermals wurde somit der wissenschaftliche Nachweis erbracht, dass mit leistungsfähigen und intakten Hygiene-Schutzbezügen für Matratzen ein aktiver Schutz der Krankenhaus-Patienten vor Infektionen gegeben ist. Deutlich wurden aber auch die Defizite in diversen Häusern. Ganz gleich, ob diese auf falsch verstandene Sparsamkeit, Nachlässigkeit oder Unkenntnis zurückzuführen sind: Die Matratze als Infektionsherd ist vermeidbar. Ein effizienter und leicht händelbarer Schutz mit GEFATEX ® Hygiene-Schutzbezügen verhindert das Eindringen von Erregern in die Matratze.
* Heudorf, Ursel et al.in: HygMed 2011; 36 [9]: 344–350
Sie können den Aufsatz hier herunterladen.